Steuerberatung (Selbstständige)

Ohne Steuerberatung tappt ein Selbstständiger rasch in “Steuerfallen”

Gerade für Selbstständige, Freiberufler und Existenzgründer ist eine kontinuierliche Steuerberatung nahezu unabdingbar. Denn Steuerberater müssen stets up to date sein, was aktuelle Änderungen im Steuerrecht angeht – und helfen somit, kostspielige Fehler in der Steuererklärung zu vermeiden. Vor allem Kleinbetriebe ohne versierte Finanzbuchhaltungs-Fachkräfte können bei geringem Kosteneinsatz für die Dienstleistung ihres Steuerberaters nicht selten wesentlich höhere Summen an Steuergeldern sparen.

Full-Service-Steuerkanzleien bieten auch rechtssicheren Buchhaltungs-Service an

Für wenig erfahrene Neugründer, Freiberufler in künstlerischen Sparten oder zeitlich stark eingespannte Ein-Mann-Dienstleistungsunternehmen wird es zum wahren Segen, wenn ihnen eine versierte Steuerkanzlei den Zusatzaufwand der Buchhaltung abnimmt. Der Steuerberater muss dann dafür bürgen, aus den gesammelten Kontoauszügen und Quittungen eine rechtssichere Gewinn- und Verlustrechnung samt gesetzlich einwandfreier und termintreuer Steuererklärung zu erstellen.

Der Steuerberater hilft beim Abstecken der Grenzen gewerblicher und privater Belange

Kleine Selbstständige haben ohne steuerliche Beratung oft heftige “Kämpfe” mit dem Finanzamt auszufechten. Die Erwerbstätigkeit wird nicht selten von einem eigenen Wohnhaus aus betrieben, dabei sowohl der Computer und der Pkw innerhalb “fließender Grenzen” zwischen Privatnutzung und Geschäft eingesetzt. Vielleicht wurde sogar ein kleiner Aufenthaltsraum für Aushilfskräfte eingerichtet. Selbst in einem so kleinen “Kosmos” stellt das Steuerrecht zahllose Fallen auf. Wie ist hier die prozentuale Abgrenzung von Privatleben und Erwerbstätigkeit zu handhaben? Wo und wie greifen die Abschreibungsmöglichkeiten auf Gebäude und kurzlebige Wirtschaftsgüter? Darf die Umsatzsteuer für die Anschaffung eines neuen Autos partiell auf Gewerbeeinkünfte angerechnet werden? Und wie ist das dann mit Versicherungsbeiträgen? Welcher Nachweis muss erbracht werden, dass bestimmte Räume im Haus ausschließlich von Mitarbeitern genutzt werden, und wie ist das steuerlich geltend zu machen? Latent steckt dieser Wust komplizierter Fragen an den Steuerbürger in jedem Formularsatz zur Abgabe der Steuererklärung. Fehlt ein kompetenter Steuerberater, um die Formulare auf Anhieb fehlerfrei auszufüllen, wird dies unvermeidlich zu einem endlosen “Nervenkrieg” mit den Behörden führen. Akribische Prüfungen von Einzelnachweisen sind häufig die Folge, die sich in die Länge ziehen und dem Selbstständigen kostbare Zeit für lukrative Auftragsabwicklungen stehlen.

Manche Rechtsformen der Selbstständigkeit verpflichten zur Steuerberatung

Mit der Eintragung jedes geschäftlichen Unternehmens ins Handelsregister des zuständigen Amtsgerichts muss der Selbstständige akzeptieren, dass er nun einer verstärkten gewerblichen und steuerlichen Aufsicht unterliegt. Lässt er seine Firma gar als Personen- oder Kapitalgesellschaft in Form der GbR, KG, GmbH oder einer britischen Ltd. dort registrieren, ist die einfache Buchführung in Form der Kosten- und Überschussrechnung nicht mehr als Grundlage für die korrekte Steuerermittlung erlaubt. Hier wird die “Doppelte Buchführung” erforderlich, die entweder die Anstellung einer eigenen, zertifizierten Fachkraft oder die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater notwendig machen. Bei der Gründung von Auslandsfirmen nach EU-Recht – wie eben der maximal haftungsbeschränkten englischen “Limited” – muss zudem unbedingt eine Steuerkanzlei in Großbritannien einbezogen werden, die den Inhaber gegenüber den englischen Steuerbehörden vertritt und sich zuverlässig mit dem Steuerberater in Deutschland abstimmt.

Steuererklärungen online abgeben – wer das nicht mag oder kann, braucht den Steuerberater

Im Behördenverkehr der Zukunft soll auch die Steuerabwicklung ohne lästige Papierberge abgewickelt werden. Ob nun regelmäßige Umsatzsteuer-Voranmeldung oder jährliche Einkommenssteuererklärung – allmählich wird sich jeder Selbstständige damit anfreunden müssen, dass das Finanzamt eine “elektronische” Kommunikation wünscht. Bisherige Steuersoftwares funktionieren allerdings lediglich unter dem Betriebssystem eines derzeit noch marktbeherrschenden Anbieters. Die Finanzbehörde tut sich schwer damit, zu erkennen, dass schon zahlreiche Computer auf andere Betriebssysteme umgeschwenkt sind – und benachteiligen so manche Steuerbürger. Bevor es ernstlichen Ärger mit dem Finanzamt gibt, sollte im Zweifelsfall rechtzeitig ein Kontakt mit dem Steuerberater gesucht werden. Es zählt zu seinem Metier, die optimale Kommunikation zwischen der Behörde und dem Steuerbürger herzustellen, die eine “unangemessene Härte für den Steuerzahler” ausschließt und gegebenenfalls eine Einzelfall-Regelung möglich macht. Für Selbstständige lohnt es sich allemal, auf “Tuchfühlung” mit einem Steuerberater zu bleiben.

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